Mitarbeiter im Portrait: Gabriele Tietz

Lernen Sie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennen, die mit viel Herzblut täglich Menschen betreuen und begleiten.

Gabriele, wo arbeitest du in der Stiftung?

Ich bin Teil des Familienzentrums Unsere Kleine Farm in der Essener Oststadt. Unsere Einrichtung sieht sich als Anlaufpunkt und kleine Oase inmitten eines dicht besiedelten Stadtteils, der unter anderem auch durch viele gesellschaftliche Probleme geprägt ist. Eine Besonderheit in unserem Familienzentrum ist die tier- und naturgestützte Arbeit.

Was genau ist deine Aufgabe?

Als Leiterin des Familienzentrums kümmere ich mich neben den erfüllenden Aufgaben meiner pädagogischen Gruppenarbeit auch um zahlreiche verwaltungstechnischen Tätigkeiten. Eine meiner wichtigsten Aufgaben ist es aber sicher auch, ein offenes Ohr für die Belange der Kinder, Eltern und meiner Mitarbeiter zu haben. Im Team meistern wir die Herausforderungen, die Gott und für uns bereithält.

Wie sieht ein typischer Tagesablauf aus?

Der Arbeitstag beginnt für mich in der Regel gegen 7 Uhr. Der erste Punkt auf der Tagesordnung ist zumeist die Dienstbesprechung. Im Laufe eines langen Tages fallen dann unterschiedlichste Dinge an. Das macht die Arbeit im Familienzentrum aber auch so erfüllend. Ich liebe meinen Beruf. Jeder Tag ist immer wieder ein neues Geschenk, denn kein Tag ist wie der andere.

Welche Eigenschaften sind bei deiner Tätigkeit besonders gefragt?

Natürlich bedarf es zunächst einmal einer gehörigen Portion Organisationstalent. Das ist in einer Einrichtung dieser Größe ganz normal. Einfühlungsvermögen, Besonnenheit und ein respektvoller Umgang mit den großen und kleinen Menschen sind aus meiner Sicht aber der Kern unserer Arbeit hier. Ich persönlich folge dabei meinem Herzen und schöpfe viel Kraft aus meinem Glauben. Mit Gottes Hilfe versuche ich auch, meinem Team Halt und Sicherheit zu geben.

Was macht dir besonders viel Freude?

Schon als Kind habe ich davon geträumt, ein Paradies für Kinder auf Erden zu schaffen. Dieser Traum treibt mich auch heute noch an. Die tier- und naturgestützte pädagogische Arbeit, die ein wichtiger Bestandteil unser Tätigkeit ist, spiegelt aus meiner Sicht vieles von dem wider, was wir unseren Schützlingen mitgeben wollen. Daher ist mein Beruf für mich tatsächlich eine Berufung. Ich bin dankbar dafür, dass ich in unserem Stadtteil etwas bewegen darf.

Was ist aus deiner Sicht das Besondere an der Stiftung Glaubens- und Lebenshilfe?

Mit ihren vielen Arbeitszweigen bewegt die Stiftung viel auf der Welt. Für mich ganz persönlich ist das Besondere, dass sie meinem Team und mir die Möglichkeit gibt, unserer Berufung folgen zu können.

Hast du einen Bibelvers, der dir besonders gefällt?

Ein Gedanke, der mich in meiner Arbeit und meinem Leben allgemein stets begleitet, stammt aus dem 2. Brief an Timotheus: (…) Denn GOTT hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. (…).
Mein Team und ich wollen diese Werte auch an die Kinder weitergeben, damit sie zu starken, selbstbewussten und liebevollen Individuen heranwachsen und in der Gewissheit von Gottes Liebe leben.

Vielen Dank für das kurze Interview.